Reetz und Moritzhagen
Ortsteile der Gemeinde Neuenkirchen auf Rügen

...ausgedehnte
Feuchwiesen mit Erlenbrüchen

braucht z.B.
der Sprosser
der recht zahlreich um
Moritzhagen
vorkommmt

...offenes Gelände mit Feld, Feuchtwiesen und Laubwäldchen, sind bevorzugte Biotope für die Sumpfohreule
...von diesem Hochsitz lassen sich gut Wildtiere im Röhrricht beobachten
...auf der Möweninsel Beuchel läßt sich so manch seltener Gesell blicken, z.B. der Austernfischer

Moritzhagen(Chronik)

(Hagen, Nyghenhagen)

Nach der Roeskilder Matrikel 1318 zahlt Nyghenhagen 3 Scheffel (modii) Bischofsroggen. Wahrscheinlich ist es auch wie Reetz und Vieregge im Eigentum des Nonnenklosters Bergen und ab 1536 im Besitz der pommerschen Herzöge gewesen. Am 6.9.1627 zu Wolgast hatte Herzog Bogislav XIV. von Pommern „Hagen" bzw. die Pflugdienste der damals dort wohnenden 3 Kossäten mit l Hufe dem derzeitigen Hofgerichtspräsidenten Eccard v. Usedom aus Cartzitz „doniert" (geschenkt), der als Gatte der Judith v. Paselich auf Liddow zugleich Mitbesitzer von Liddow (s. da) und Reetz (s. da) war. Dieser hatte die von den Kossaten zu zahlenden Pächte -unklar, ob dieselben noch neben den Pflugdiensten liefen- mit 200 Gulden abgelöst, deren Zinsen das Kloster Bergen genießen sollte. Nach dem Tode der in 2. Ehe mit Claus Christoph v. Lützow vermählten Judith v. Paselich 1675 fiel Hagen bzw. die Pflugdienste daselbst in den Teil des Erbes, den -neben Reetz, Damban und Presnitz- ihre Nichte Judith v. Bohlen, geb. v. Güntersberg, ihrer Schwester Tochter, erhielt (s. Liddow). Doch war auch Hagen als ein in neuerer Zeit verschenktes landesfürstliches Eigentum von der Reduktion König Karls XI. von Schweden, der entschädigungslosen Wiederenteignung und Rückführung ins Eigentum der Krone, bedroht. Hennig v. Bohlen, Witwer und Erbe der 1697 verstorbenen Judith v. Bohlen, schreibt in seinem Memorial 1681: „Hagen, ein Bauernwesen negst hierbei (d. h. nahe Reetz) im Kirchspiel Neuenkirchen
beleben, liegt im Landregister für l Bauernhufe. Ist sehr schlechter Acker und lauter Sandberge; bewohnt ein Bawer, schlecht konditioniert und ruiniert. -Onera (Lasten) hierauf: Bischoßroggen 4 'A Scheffel, Priesterzehende nach Nyenkirchen 3 Fimmen Rokken (Roggen), 3 Fimm Gerste, 2 Fimm Habern, ä Fimm 3 Scheffel; fad t (das macht) 21 Scheffel. -Küster 54 Rokken = 36 Gerste = 36 Haber = Garben, 4 Brote, 4 Würste, tut insgesamt 29 1/2 Scheffel."


Hagen wurde denn in der Tat von der Krone ..reduciert; und Hennig Bohlen schreibt unterm 10. 0l. 1695 darüber, er sei „durch die Reduktion der Orte Hagen und Presnitz nebst allen Untertanen verlustig erkannt (hat diese also eingebüßt) und mit genauer Not noch endlich die beiden Ackerwerke Dambahn und Reetz salvieret". Wackenroder schreibt 1705: „Hagen, allwo nur l Mann wohnet." D. h. also, dass, wie schon Bohlen 1681 schreibt, damals nur noch l Bauenrwirtschaft hier war.


Hagen war nun also wiederum fiskalisches Eigentum, erscheint dann aber 1772 und 1802 wieder als Lehnbesitz der Normann, zweifellos der zu Liddow. 1772 und 1802 hieß der Ort noch einfach „Hagen". In der l. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden hier die Pachtbauern Eigentümer ihrer Bauernstellen. Der Ort nahm nun -unklar nach wem und aus welchem Anlass- um diese Zeit den Namen „Moritzhagen" an. So hieß er jedenfalls schon 1840.
Der Provinzialkalender 1855 vermerkt: „Moritzhagen, Bauerndorf, 8 Häuser, 56 Bewohner, Eigentümer die Bauern." Der Dorfschulze hieß 1840 und 1855 Böttcher. Im Jahre 1919 erwarb v. Neuhaus, Bruder der Frau v. Richter in Neuendorf, hier eine Hofstelle, wo er eine Hühnerfarm anlegte, gab diese aber nach kurzer Zeit wieder auf. 1935 wird Moritzhagen mit einer Größe von 1200 Morgen verzeichnet. Es gehört dann mit zur Gemeinde Neuenkirchen, deren Gemeindevorsteher zu jener Zeit (1935 - 45) Krug hieß und in Neuenkirchen wohnte.

 

 

Reetz(Chronik)


Nach der Roeskilder Matrikel 1318 zahlte „Resitze" 13 1A modii (Scheffel) Bischofsroggen. 3316 wird im Bündnisbrief mit Stralsund der Ritter Mimik v. Reetz genannt (de Reze). Sein Wappen ist in der oberen Schildhälfte schwarz schraffiert, in der unteren leer und weiß. Es ähnelt keinem der sonst bekannten rügenschen Adelswappen. Es scheint wahrscheinlich, dass er auf Reetz saß und seinen Familiennamen vom Ortsnamen herleitete; doch könnte auch Reetz auf Jasmund in Frage kommen. 1319. beim Zug rügenscher Adliger Vasallen nach Dänemark, meldet Henneke de Reze den Verlust eines Pferdes an. Am 10.4.1335 überlässt Gottfried von Reetz dem Ludekin Holsten eine Rente von 6 Mark aus Bamkevitz. Das ist die letzte Erwähnung dieses Familiennamens; wir wissen nicht, welches Barokevitz gemeint ist.
Reetz war sodann im Mittelalter im Besitz des Bergener Nonnenklosters gewesen und nach der Säkularisation der Klostergüter 1536 Eigentum der Herzöge von Pommern geworden. Wenn in einer Urkunde dann 1656 „Henning Bolen geseten to Retze" als Zeuge auftritt, so kann er dieser Ort nur als vorübergehenden Pfandbesitz besessen haben.


Ähnlich könnte es sich mit etwaigen Rechten der Familie Gagern an Reetz verhalten haben, wenn Henning Bohlen in seinem Memorial 1681 schreibt: „Reetz. im Nyenkircher Kirchspiel gelegen, sei ein alt Paselichen und Gagen, Gut gewesen ".
Doch bezieht sieh das wohl auf spätere Zeit, denn 1655 wird der Königlichen Kammer ein Konfirmationsbrief Herzog Bogislav XIV. auf Reetz wegen der mit Melchior Gagern getroffenen ..Handlung" vorgelegt, der vom 6.7.1630 datiert ist.
22.9.1582 verkauft Herzog Ernst Ludwig von Pommern Reetz dem Caspar v. Paselich auf Liddow für 1000 Reichsthaler und eine nicht genannte Mühlenanlage. die jährlich 90 Gulden einbringe, in den Paselichschen Gütern außerdem als sog. Gnadenlehn", d. h. als ein „neue", wohl im Mannestamm vererbliches, aber nicht zur Gesamthand der ganzen Familie gehendes Lehn. Wenn Wackenroder 1705 später angibt: „Reetz, ein gar kleiner Hof, früher den Normännern zuständig", so findet sich hierfür kein urkundlicher Beleg. Er hat so gut wie sicher hier die Normann mit den das gleiche Wappen führenden und wohl gleichem Stamm entsprossenen Paselich verwechselt.


Claus, des Caspar Paselich Sohn, überließ dann seinem Vetter Steffen Paselich, Hinriks Sohn, das Gut Reetz gegen Abtretung der ihm noch gehörigen Hälfte von Liddow. Steffen verpfändete dann Reetz wieder, wahrscheinlich an seinen Vetter Claus, worauf wohl die 1655 der Königl. Kammer von Herrn v. Lützow über das Gut Reetz vom 18.6.1618 hindeutet. Steffen scheint dann bald ohne männliche Erben verstorben zu sein, sodass das Gut Reetz wieder völlig an Claus Paselich zurückfiel und mit zu seiner Erbmasse geht, als er 1627 als letzter Paselich auf Rügen starb.
In der Erbauseinandersetzung mit ihrer Schwester Christine Elisabeth v. Paselich, spätere Frau v. Güntersberg, erhielt 1630 die ältere seiner Töchter, Judith, vermählt mit Eccard v. Usedom, mit allen anderen rügenschen Gütern auch Reetz. Zu dieser Zeit scheint dann die oben erwähnte „Handlung" mit Melchior v. Gagern statt gefunden zu haben. Judith, seit 1644 in 2. Ehe mit Claus Christoph v. Lützow vermählt, blieb im Besitz dieser Güter, auch des Gutes Reetz bis zu ihrem Tode Ende 1675. In ihrem Testament sollte der rügensche Besitz in 2 Teile geteilt werden, deren ersten Teil ihre mit Märten Friedrich v. Ahnen auf Gr. Datzow (Südrügen) vermählte Nichte Christine llsabe v. Güntersberg erhielt -bestehend aus Liddow, Gr. und Kl. Grubnow und Anteil.


Kussevitz-. deren 2. Teil aber, bestehend aus Reetz, Damban, Hagen und Presnitz, ihre andere mit Henning v. Bohlen auf Bohlendorf verheiratete Nichte Judith v. Güntersberg; beide waren Töchter der Schwester der Erblasserin. Hennig Bohlen und seine Frau fühlten sich durch das Testament einseitig vernachlässigt und zudem in ihrem Besitztitel bedroht, da der Anteil -auch Reetz- durchweg nicht aus alten Stammlehn, sondern aus „ neuen Lehnen " bestand, bzw. aus Pfandlehnen, und daher durch die Krone, bedroht waren. Es kam daher zu einem 20jährigen Rechtsstreit zwischen den Bohlen und Ahnen um die Rechtsgültigkeit des Testaments, die näheren Phasen dieses Rechtsstreits sind im Abschnitt „Liddow" (s. da) geschildert. Hagen und Presnitz waren faktisch unter die Reduktion gefallen. Reetz und Damban hatte Henning Bohlen für sich gerettet und letzteres 1681 an die Normann gegen Laase (s. da) vertauscht. So saß er jetzt in Reetz und Laase, wohnte jedoch auf Laase. Im Jahre 1681 schreibt er in einem Memorial an die Regierung über Reetz:
„Reetz, im Nyenkirchner Kirchspiel gelegen, alt Paselichen und Gagern Gut gewesen. Dazu sein belegen nach endlich erhaltener und richtig adhlbierter agrimensur 3 Hufen; davon zum Ackerwerk belegene Ritterhufen 2 Hufen 15 Morgen. Die Bawren (Bauern,) als 2 Kossaten hierselbst. Nauernhufen: 15 Morgen. -Ist überall schlechter Acker, druff selten über Notdurft ge bauet. Roggen und Habern ist seine gewisseste Saat, wenn was wachset. Lieget itzo in 4 Schlägen, davon einer mit Roggen, l mit Gersten, l mit Habern besäet, der 4. ruhet. (Also Brache). -Wiesewachs, Weyden ist schlecht und unnutzbar, also daß (zusammen) mit den Bauern kaum 20 Häupter Vieh kann gehalten werden. Ist vorher der Hammelstall tu Lyddow gewesen. Onera flastenj haften hierauf jährlich abzutragen: Bischofsroggen 12 Scheffel, Priesterzehnd 18 Seh., Amtspacht 15 Mark, ewige Kirchenpacht 6 Mark; item Testamentsgelder jährlich abzutragen 3 Mark an die Rappiner Kirche. Behandelt also jeder Art 6 Scheffel und Küster aller Art 3 Seh., dazu 7 Brod, 7 Würste undfacit an Gelde und Korn 24 Mark 30 Scheffel."
Und 14 Jahre später. 1695 schreibt Henning v. Bohlen in einer erneuten Eingabe an die schwedisch-pommersche Regierung:
„Retz, ein Ackerwerk und Hammelschäferei von 4 Hufen für alters und im vorigen Seculo, vermöge Hochfürstlicher Steuerbücher gestanden, und itzo dazu wieder mühsam erhalten, indem es nur wohl zweimal gemessen und doch nicht passieren walten, also eine geraume Zeit so hoch versteuert, aber nach der
Königlichen Regierung Verordnung und langem Querulieren zu 4 Hufen wieder erhalten, muß exclusis oneribus, jedoch mit Vieh, Fährnis, Saat- und Brodko angenommen werden für 3000fl, mit beiden Kossaten. Onera (Lasten) haften hierauf: Bischofsroggen 13 1/2 Scheffel, Priesterzehend 8 Scheffel, wiewohl die F Lützowin (Judith geb. von Paselich) 2 Drömt gegeben, -ich auch seithero. Doch h mirs der Herr Pastor wieder zu 18 Scheffel gelassen, aber nicht halten wollen. Rentegeld jährlich 5fl. -Testamentsgeld nach Rappin l ß.; beides so beigebracht Kirchengeld 2 fl„ so die Katen geben aus (ser) ... ihrer Hofpacht, auch dem Küster seine Gebühr, ohne 2 Scheffel Roggen, aber kein Bischofs- noch Magazinkorn.«


Hennig Bohlen hatte Reetz noch zu seinen Lebzeiten dem Gatten seiner Tochter Eva
Dorothea, dem Cornett Gützlav Ernst, Normann verpachtet, der jedoch noch vor ihm 1693, starb.
Reetz ist sicher kein hochwertiges Gut; aber beiden Angaben Hennings v. Bohlen muß man sich doch vor Augen halten, dass seine Angaben an die Regierung nicht ohne entsprechende Tendenz waren.
Ein Jahr später, 1696, starb Henning v. Bohlen (s. auch Laase). Wackenroder schreibt bald darauf ca. 1705/09: „Reetz, ein gar kleiner Hof, den Normännern zuständig (er meint wohl hier die mit ihnen gleiches Wappen führenden Paselich), anjetzo dem Oberstleutnant Bohlen zu Laase gehörig." Denn Reetz und Laase erbte Hennings Sohn Oberleutnant Ernst Heinrich v. Bohlen. Nach seinem Tod wurden 1722 beide Güter auf 15 Jahre an Caspar Eggert v. Normann verpfändet. 1728 übernahm dann Ernst Heinrichs Sohn der mecklenburgische Fähnrich Ernst Isaak, Reetz und Laase. der sich mit Caspar Eggert v. Normann wegen vorzeitigen Abstands anscheinend friedlich geeinigt und sich andererseits mit seinen Geschwistern auseinandergesetzt hatte. Aus dem bald darauf erfolgenden völligen pekuniären Zusammenbruch Ernst Isaaks (s. Laase) gelang es dessen jüngerem Bruder Friedrich Ludwig Casimir, wenigstens Reetz für den jüngsten der Brüder Johann Adolf v. Bohlen im Jahre 1746 zu der Lehnstaxe von 1800 Rthlr. zu retten, während Laase durch Reluition (Wiedereinlösung) seitens der Normann 1744 den Bohlen wieder verloren ging.


Johann Adolf v. Bohlen hatte in sächsichen Kriegsdiensten gestanden und hatte diese uveen eines Duells mit tödlichem Ausgang quittieren müssen. Er war nach Rügen zurückgegangen. Die Übergabe von Reetz an ihn fand am 12.3.1746 statt; am 16.10.1754 mutete er beim Regierungsbeginn des neuen Schwedenkönigs Adolf Friedrich wiederum das Lehn. Er hatte sieh am 20.10.1739 mit Christina Amalie v. Gagern Schwester des Pfandbesitzers auf Tribbevitz Johann Friedrich v. Gagern - des Urgroßvaters des Präsidenten der Deutsehen Nationalversammlung 1848 Heinrich v. Gagern - vermählt. Hier in Reetz kam auch der älteste Sohn dieser Ehe. Ernst Casimir v. Bohlen, am 25.10.1748 zur Welt; derselbe trat wie sein Vater in kursächsische Dienste und wurde später einer der größten rügenschen Grundbesitzer, der 1781/82 Streu und Glode im Land Schaprode, 1788 Bohlendorf und dann auch Malmeritz auf Wittow, 1805 Poppelvitz und Sabenitz auf dem Zudar erwarb, und zudem lange Jahre durch seine l. Gattin verwitwete v. d. Lancken geb. v. Gagem den Pfandbesitz von Zürkvitz innehatte. -Nicht soviel Glück wie er hatte sein Vater Johann Adolf. Misswachs, Viehsterben und die Folgen des 7jährigen Krieges mit ihren Lasten brachten ihn soweit zurück, dass er Reetz am 18.7.1767 für 5350 Reichsthaler nebest einer jährlichen Abgabe an ihn selbst für seine Lebenszeit an Christoph Gottlieb v. Usedom auf Zirmoisel verkaufen mußte. Er lebte später in seiner letzten Lebenszeit zu Zürkvitz auf Wittow, dem Pfandbesitz seines Sohnes Ernst Casimir, wo er 1795 starb.


Die Usedom, 1772 und 1780 auf Reetz genannt, verkauften dieses Gut dann später. Nach Grümbkes Stammtafel hätte erst Axel Bernhard v. Usedom auf Zirmoisel 1820 Reetz verkauft; doch vermag ich es im Schwedisch-Pommerschen Staatskalender schon 1802 nicht mehr unter den Usedomschen Gütern zu finden. 1840 war dann jedenfalls lt. Prov. Kalender der Regierungsassessor v. Mühlbech Besitzer von Reetz; sein Pächter hier war Dörschlag. 1855 hieß der Besitzer J. Krüger, und es werden 2 Wohnhäuser und 25 Bewohner aufgeführt. 1861 kaufte es dann Eckhard Kehner, der 1865 noch dort saß; 1892 besaß es Ludwig Stahnke aus Vieregge, später (nach 1935) Danco und zuletzt Beerbaum. Das ca. 128 ha große Gut besaß 1935 41 Seelen und hat im Lauf eines Jahrhunderts oft seinen Besitzer gewechselt.


Als ein Unikum mag erwähnt werden, dass in den Kriegsjahren des 2. Weltkrieges mehrere Sommer hindurch in dem kleinen Waldstück, das Reetz besaß, der stärkste Hirsch der ganzen Insel Rügen zur Feistzeit stand. Der Besitzer Beerbaum, der passionierter Jäger war, durfte ihn aber nach den Bestimmungen des Reichsjagdgesetzes vor der Brunft nicht schießen. Und zur Brunftzeit war der Hirsch jedes Mal spurlos verschwunden. Wohin wusste niemand zu sagen; und er ist m. W. auch nie zur Strecke gebracht worden.

 

HANS-HENNING HOFMANN

Verfasser und Autor
der der Chronik Neuenkirchen
Band 1/2