Liddow (Chronik)

In der Roesk.ilder Matrikel (RM) 1318 ist Lyddowe- mit 8 modii (Scheffel) Bischofsroggen angegeben. Liddow ist ein altes Stammgut der rügenschen Familie v. Pozdewalk oder Posewalk, die mit den Normann gleiches Wappen -einen halbierten Adler in der oberen über 3 aufrecht stehenden Rauten in der unteren Schildhälfte-besitzt und zweifellos auch mit denselben ursprünglich stammverwandt war. Sie wurde zuerst 1282 mit Nicolaus Puzdewolk in Rügen urkundlich erwähnt und besaß im Kirchspiel Neuenkirchen noch mehrere Güter, so Kussevitz und Lebbin, wo Peter de Lubbin mit der Siegelumschrift Peter Pusdewolk und dem oben beschriebenen Wappen 1316 und 1326 urkundlich erwähnt wird. Etwa von Beginn des 16. Jahrhunderts an änderte die Familie den Namen „Pozdewalk" in Paselich" um.


Henneke, des Barne Potzdewolk Sohn, hinterließ eine Witwe Kertine -wahrscheinlich aus dem Geschlecht der Bohlen-, die am 10.8.1369 an Tönnies Krassow und seine Söhne den Hof in Kussevitz südlich Liddow am schmalen Hals der Liddower Habinsel überließ, den ihm ihr Sohn Claus dann am 15. Juli 1394, am Tage „divisionis apostolorum". dann nochmals endgültig überlässt. Doch blieben mindestens 2 1/2 Hufen bei Liddow bzw. wurden bald wieder zurückerworben, sodass nun mindestens der nördliche Teil der Kussevitzer Feldmark später mit Liddow vereinigt blieb, während der südliche Teil wohl zu Gr. Banzelvitz fiel. „Cussuuitze", zur Parochie Rappin gehörig, war in dem fürstlich rügenschen Hebungsregister des Vogtes Braunschweig 1314 mit
5 1/2 Hufen steuerpflichtig veranlagt und hatte nach der Roeskilder Matrikel 1318 6 1/2 Scheffel Bischofsroggen zu zahlen. An den seit langem eingegangenen Ort erinnert heute nur noch der Flurname des „Kussevitzer Hakens" am Bodden.


Liddow heißt -in einer später zu erwähnenden Urkunde von 1627 in Bezug auf die Familie Paselich-. „Der uralt-väterliche Wohnhoff, Rittersitz und Ländlein Liddow."
1365 besaß -bei seiner l. urkundlichen Erwähnung im Familienbesitz- der Sohn des Pribe Pozeuolk Liddow. Doch hatte wahrscheinlich um diese Zeit auch Claus, des Barne Sohn und Bruder des oben erwähnten Henneke, einen Anteil daran. Aus den, 15. Jahrhundert kennen wir nur vereinzelte Namen ohne nähere Angaben. Im Jahre 1510 sitzen die Brüder Jasper (Caspar). Heinrich (1514) und Jürgen auf Liddow; sie sind wohl die Lernen, die sich noch mit dem alten Familiennamen „Pozdewolk" nennen. Die nächste. 1523 urkundliche Generation nennt sich bereits „v. Paselich". 1523 stellen „die beiden Paselicht auf Liddow" ein Lehnspferd (ebenso schon 1521). 1523 finden wir auf Liddow die Brüder Hans. Heinrich und Claus v. Paselich. Nach einem Register von 1532 besaß Liddow damals 2 Höfe mit 6 Landhufen (zu je 30 Morgen). Auf Hans Paselich folgte auf Liddow sein Sohn Steilen und dann dessen Sohn Heinrich. 1558 -1602. der sogar beide Höfe auf Liddow besaß. Mit Heinrichs Sohn Steffen erlosch die Descendenz von Hans im Mannesstamm. -Die spätere Hauptlinie auf Liddow stammte von des Hans Bruder Claus Paselich, verh. 1523 mit Anna v. Maskenholt. Sein Enkel Caspar, geb. ca. 1532, Sohn seines Sohnes Claus, war 1559 dänischer Hofrat, dann dänischer Geheimrat und Legat (Gesandter) in Pommern, und starb vor 1598. Er kam in den Besitz von Liddow und kaufte am 22.9.1582 vom Herzog v. Pommern für 1000 Reichstaler das diesem seit der Säkularisation der Berger Klostergüter gehörige Reetz im Kirchspiel Neuenkirchen, das ihm nun als „Gnadenlehn", d. h. ohne Gesamthand der Familie daran, verliehen wurde. Sei Sohn Claus überließ dasselbe später seinem Vetter Steffen, des Heinrich Sohn, gegen Abtretung der Hälfte von Liddow an ihn, die er noch besaß. Da Steffen, der Reetz wieder verpfändet hatte (wohl an Claus auf Liddow), ohne männliche Descenden bald starb, fiel auch Reetz wieder an Liddow zurück. Caspar Paselich hatte ferner 1582 vom Herzog v. Pommern für 2000 Reichstaler den diesem nach dem Erlöschen der Dambaner Krassow-Linie 1577 wieder angefallenen Hof Damban -auf halbem Wege zwischen Teetzitz und Gr. Banzelvitz (s. Hagenow-Karte 1829)- gekauft und als Lehn erhalten; es existiert eine herzogliche Quittung über diesen Kauf vom 12.8.1586.


1587 erwarb Caspar Paselich femer -wenn auch nur als Pfandbesitz- das Dorf Lüssmitz. Und außerdem besaß er in Dänemark die Güter Grewenschwenge und Rönnebekshagen. 1626 hatte er dem Herzog von Pommern l Lehnspferd zu stellen. In erster Ehe war Caspar vermählt mit Judith Freese, Tochter des Markgräflich Kulmbachschen Rats Freese und der Catharina Brakmann; in 2. Ehe mit einer v. Scheelen aus Cüstelitz/Rügen. Von seinen Brüdern war Melchior (gest. 1604) Gardvogt auf Mönchgut; Claus, Kurpfälzischer Rat, lebte und starb später in Dänemark. Mit des Caspar Sohn Claus starb das alte Geschlecht der Pozdeuolk-Paselich 1627 in Rügen aus. Claus besaß, nachdem er seinen Vetter Steffen mit Reet abgefunden, nunmehr ganz Liddow. nach Steffens Tod auch wieder Reetz, ferner Damban. einen Teil von Kussevitz (2 '/, Hufen) sowie Gr. und Kl. Grubnow mit dem Berg Hochhilgoor. welch letzterer Ort ein wahrscheinlich schon seit alter Zeit mit Liddow verbundener Lehnsbesitz, der Paselich war und als solcher galt. Als Pfandbesitz besaß er lerner das Usedomsche Dorf Lüssmitz. (seit 1587). und am 19.11.1626 wurde ihm auch 18 Morgen des ehemals dem Padel. seit 1574 dem Venzer Platen gehörigen Ortes Gr. Banzelvitz. Pfandweise übertragen, wie aus einer späteren Urkunde von 1655 zu schließen. Ferner besaß Claus Grewenschwenge in Dänemark, während sein in Dänemark lebender Bruder Friedrich vom Vater Caspar das andere dänische Gut Rönnebekshagen geerbt hatte. Beide Brüder waren 1605 mit den oben genannten rügenschen Gütern einschließlich Reetz und den beiden von ihrem Vater gekauften Höfen in Damban belehnt worden. Claus war verheiratet mit Christine Krumme, Tochter des dänischen Rats in Norwegen Peter Krumme und der Berta Ba aus Norwegen, die ihn überlebte. Er hatte aus seiner Ehe nur 2 Töchter, Judith und Christine Elisabeth.


Nachdem nun Claus Paselich als der Letzte seines Geschlechts auf Rügen 1627 gestorben war und als Alloderbin an seine Witwe und seine beiden Töchter hinterließ, kam es zwischen den Letzteren und ihrem Vatersbruder Friedrich Paselich in Dänemark, der nächster Lehnsagnat auf die rügenschen Güter war, am 16. April 1627 in Liddow zu einem Erbvertrag. Judith war bereits mit dem Regierungspräsidenten Eccard v. Usedom aus dem Hause Cartzitz vermählt, dem späteren Landvogt von Rügen, der zugleich auch Vormund und gesetzlicher Vertreter der jüngeren Schwester Christine Elisabeth war. Der Inhalt des Erbvergleichs war in kürze Folgender: Friedrich Paselich erhält für sich Grewenschwenge in Dänemark, das seinen Nichten als ihr „proper eigen Gut" vom Vater her zusteht, sowie 1000 haare Gulden und als „ Rumänischen Umschlag" 628 haare Reichstaler. Dafür verzichtet er aufsein Lehnrecht an Liddow und allen seinen Pertinenzien, wozu auch Grubnow gehört, sowie an Reetz und Damban. Beide Teile sichern sich beim Fehlen männlicher und weiblicher Descendenz das gegenseitige Erb- und Nachfolgerecht sowohl in Rügen wie in Dänemark zu, und Friedrich Paselich behält sich für diesen Fall die erneute Lehnsanwartschqft -d. h. also das Wiederauflegen seines Lehnrechts- auf die rügenschen Güter ausdrücklich vor. Auch sichern sich beide Teile im Verkaufsfall ein gegenseitiges Vorkaufsrecht zu. und Friedrich verpflichtet sich, imFalle daß er das nicht ausnutzen wolle, seinen Consens bei anderweitigem Verkauf nicht zu verweigern,. Der außer Friedrich noch mitunterzeichnete Heinrich Paselich kann nur ein Sohn Friedrichs gewesen sein. Beide treten in rügenschen Urkunden nicht wieder auf; das Geschlecht scheint auch in Dänemark sehr bald darauf erloschen zu sein.


Ein solcher Vergleich über wahre und eigentliche Lehngüter, die wider ihre Natur auf die Spinnseite", d. h. also in weibliche Descendenz fallen, war etwas ungewöhnliches, daß es Schwarz in seiner „Pommerscii-Rügianischen Lehnshistorie" 1740 (S. 1315-1317) mit Recht unter die „Seltenheiten unserer Lehnsgeschichte" erzählt. Er konnte daher auch ohne landes- und lehnsherrlichen Consens und Bestätigung nicht in Kraft treten. Darum ward derselbe bei dem damals regierenden letzten Pommernberzog Bogislav XIV. alsbald nachgesucht und von demselben auch am 28.4.1627, und insonderheit um der Verdienste willen des hierbei interessierten fürstlichen (d. h. herzoglichen) Regierungspräsidenten Herrn Eccard v. Usedom erteilt. Doch waren gewisse Bedingungen und Einschränkungen dabei. „ 1. daß diese besondere Begnadung künftig von keinem andern „ in Folge gezogen " d. h. also einzig in ihrer Art bleiben solle; 2. daß die den Töchter Claus Paselichs eingeräumten Lehne gebührlich verdienet und die Rossdienste, so oft es Not täte, durch eine lehnsfähige adelige Person bestellet würden. " Denn nach den Lehnsmatrikeln haben die Paseliche von diesen Gütern Rossdienste leisten müssen. Die Lehnsnatur dieser Güter wurde also aufrecht erhalten. Sie waren, in der Sprache des Lehnsrechts ausgedrückt, ein „feudum foeminicum hereditarium ", d. h. also ein weibliches, erbliches Lehn.


Da sich Eccard v. Usedom, der Ehegatte der Judith v. Paselich, dem Herzog gegenüber großer Beliebtheit erfreute, so schenkte ihm der Herzog auch noch zu Wolgast am 6. September 1627 Hagen (Nyghenhagen, später Moritzhagen) im Kirchspiel Neuenkirchen mit l Hufe und den dort wohnenden 3 Kossäten, d. h. streng genommen wohl nur die dem Herzog von diesen zustehenden Pachte oder Pflugdienste, die Eccard v. Usedom dann mit 2000 Gulden ablöste, deren Zinsen das Kloster Bergen genießen solle. Und, um das gleich hier vorwegzunehmen, verpfändete ihm der Herzog Presnitz im Kirchspiel Gingst für eine Forderung von 3000 Gulden ihm noch schuldigen Lohns, die ihm zuerst am 30. Mai 1633 auf die für das Dorf zu erhebende Pfandsumme «signiert waren, und schließlich am 9. September 1634, solange, bis deren Zahlung
erfolg, sei. Pfandweise zugetan, d. h. also durch Verpfändung des Dorfes gesichert
wurde.


Als nächstes folgte nun. am 30. Aprilis 1630. ein Erbvertrag zwischen den beiden Paselichschen Schwestern Judith und Christine Elisabeth selbst, welch letztere sich inzwischen mit Joachim Christoph v. Güntersberg auf Kaliss und Baltster in Hinterpommern verlobt hatte. Der Wert der Paselichschen Gesamtgüter auf Rügen war auf 24 000 Gulden geschätzt. Eccard v. Usedom, Regierungspräsident und Schlosshauptmann. Assessor bei der Königl. Kammer in Speyer, hätte wegen der ruinösen Zeiten gern eine Teilung des Gesamtbesitzes unter beide Schwestern gesehen; doch wollte sich der gleichfalls anwesende Herr v. Güntersberg, der schon Güter in Hinterpommern besaß, nicht darauf einlassen. Und so übernahm Judith v. Usedom, geb. v. Paselich und ihr Ehemann die ganzen rügenschen Güter mit der Verpflichtung, ihrer Schwester Elisabeth die Hälfte des geschätzten Wertes mit 12 000 Gulden auszubezahlen unter Abzug gemachter persönlicher Aufwendungen. Der weitere Inhalt des sehr alngatmigen Vergleichs sowie der einer erneuten Verhandlung zwischen den Schwägern und ihren Frauen am 13. Dezember 1634 dreht sich um gegenseitige finanzielle Ausgleiche sowie um Abmachungen und Festsetzungen über Zahlungsbedingungen und Verpflichtungen, ohne daß sich für die Gütergeschichte daraus Wesentliches und Wissenswertes ergäbe. Am 13. April 1634 ist indes nochmals die Rede von der am 30. April 1630 „uffgerichteten Ehestifft- und Vergleichung, in der dem Herrn Landvogt (Eccard v. Usedom;, der alle Hoch- und Gerechtigkeiten in Ehevogtschaft seiner Hertzliebsten besaß, die semptlichen von SeeL Claus Paselichen hinterlassenen „Dabevor-Lehn" garantiert wurden, anjetzo aber außer der Rossdienste; also die Allodialgüter Liddow, Groß- und Klein-Grubnow, Damban und Reetze mit allen Pertinenzien." Es waren also gewissermaßen Allodialgüter mit darauf weiter lastenden Lehnspflichten, wie Rossdiensten etc. geworden.


Eccard v. Usedom starb 1646 und wurde im Paselichschen Erbbegräbnis in der Kirche in Neuenkirchen beigesetzt, das vorher aufgeräumt worden war, wobei die Gebeine der alten verstorbenen Paselich in einem "kleinen Särglein " gesammelt wurden. Als das Gewölbe wieder vermauert wurde, kam es zu einem „Spuk"; es '"stand ein Lärmen und Krachen in demselben. Man wollte das Gewölbe wieder "brechen, aber die Witwe versagte ihre Genehmigung mit der Begründung es seien die Geister der alten reiche, ihrer Vorfahren, die sieh durch die Räumung und die Störung ihrer letzten Ruhe beleidigt Fühlten und sich dafür rächten.


Judith Paselich heiratete dann als Witwe in 2. Ehe Claus Christoph v. Lützow. Köngl. Schwedischer Hofmarschall bei der Königin Hedwig Eleonore, Gattin König Karls X. Gustav von Schweden, ehemaliger Hofmeister. Oberrat und Ober-Gouverneur daselbst. Er legte der Königl. Kammer 1655 entsprechende Dokumente über Reetz (s. da). Hagen (s. da) sowie über 18 Morgen in Gr. Banzelvitz vor (letzteres in Alten-Stertin 19.11.1626 ausgestellt), und erhielt auch für sich und seine Gattin von den schwedischen Königen Karl X. Gustav und Karl XI. die Confirmation dieser Besitzungen, wie Schwarz a. a. O. schreibt, als weibliche Erb- und Stammlehn. Hofinarschall Claus Chr. v. Lützow starb 1669. Judith Paselich, seine Witwe, wohnte, wie sie in ihrem Testament schrieb, in Rügen, und sprach darin den Wunsch aus, nach ihrem Tode bei ihren beiden Ehemännern (v. Usedom und v. Lützow) zu Neuenkirchen im Liddower Erbbegräbnis beigesetzt zu werden. Nachdem auch ihre Schwester Christine Elisabeth v. Güntersberg, geb. v. Paselich, und deren Ehemann vor ihr gestorben waren, starb sie selbst Ende des Jahres 1675, als letzte weibliche Paselich. Das Datum ihres Todes steht nicht fest.
Als Erbin hatte sie laut Testament die beiden in Rügen verheirateten Töchter ihrer verstorbenen Schwester Christine Elisabeth v. Güntersberg eingesetzt, und zwar Judith, die mit Henning v. Bohlen auf Bohlendorf vermählt war, und Christine Elsabe, die mit Martin Friedrich v. Ahnen auf Datzow vermählt war. Sie hatte zu diesem Zweck ihren ganzen rügenschen Besitz in zwei Teile oder Cavel eingeteilt. Der 1. Teil, den Frau v. Ahnen erhalten sollte, bestand aus Liddow selbst, Gr. und Kl. Grubnow sowie den 2 Hufen von Kussevitz. Der 2. Teil, den Frau v. Bohlen erben sollte, bestand aus Reetz, Damban, Presnitz und dem Hagen (Nyghenhagen) bzw., den Pilugdiensten aus letzterem und dem Recht an den Süssinschen Mühlen. Die Lüssuitzer, d. h. Lüssmitzer, Bauernwirtschaften sollten in 2 gleiche Teile geteilt und jedem die Hälfte zugelegt werden, wie auch künftig vom (Wieder-) Kaufgeld des (verpfändeten) Dorfes, wenn solches erfolgte, ein jeder die Hälfte haben sollte. Bei Verkäufen und Verpfändungen sollten die Erben gegenseitig das Vorkaufs- und Vorpfandsrecht haben. Die Erblasserin bestimmt dann noch, daß den ändern Güntersbergischen Kindern Frau Susanne v. Renen und Hans-Adam v. Güntersberg, den Geschwistern der Frau v. Ahnen und Frau v. Bohlen, die 12 000 Gulden, die sie einst ihrer Schwester aus den rügenschen Gütem ausbezahlt hatte, ungeschmälert sollten, und femer, daß die beiden in Rügen nicht bedachten Geschwister von ihren in die rügenschen Güter erbenden Schwestern je 3000 Gulden Vorpommersch erhalten sollten, der Bruder von Frau v. Ahnen, die Schwester Frau v. Renen von Frau v. Bohlen. Falls eine von den beiden rügenschen Schwestern das Testament anfechten und über drei Monate in dieser Widersetzlichkeit verharren sollte, sollte das Kaufgeld (Wiederkaufgeld) für die Lüssemitzer (sie!) Bauernstellen sowohl wie alle Erbschaft an Mobilien. Gold und Silber derselben verloren gehen und dies dem anderen Teil zufallen. Und falls ihre Männer sich dies unternehmen", ruft die Erblasserin jetzt schon die Gerichte an, nicht darauf einzugehen und sie nicht zu hören. Dann gibt die Erblasserin verschiedene Legate bekannt, so 1) der Kirche zu Newen-Kirchen 200 fl. (Gulden) und der Kirche zu Rappin 100 fl., und 2) je 1000 Gulden an ihre Großnichten Judith Lieschen v. Bohlen und Christina Ilschen v. Ahnen, „ihre lieben Paten" — welche die jeweiligen Eltern von ihren Teilen abgeben und „bis sie befreit werden", d. h. bis zu ihrer Großjährigkeit mit 5 % verzinsen sollen. Ja, ihrer besonders geliebten Großnichte Christina Ilschen von Ahnen, Martin Friedrichs Tochter, „die sich in kindlicher Aufwartung und allem Gehorsam sehr willig und unverdrossen gegen mich bezeiget", sollen zusätzlich aus den für die Lüsseuitzer (sie) Bauern bezahlten (Wieder-) Kaufgeldern 1000 fl. Extra bei der ersten Zahlung des Wiedereinlösungsgeldes gegeben werden. Sollte sich die Wiedereinlösung des nur zu Pfand besessenen Ortes Lüssmitz über 2 Jahre hinziehen, so sollen die Gatten der beiden Erbnehmerinnen, ihr Vater Martin Friedrich v. Ahnen und ihr Oheim Henning v. Bohlen, diese 1000 Gulden jeder die Hälfte für sie in 2 Terminen abführen und bezahlen, bzw. ihr auf Wunsch mit 5% verzinsen und einen von ihr gewählten Hof bis zur völligen Zahlung zu ihrer Sicherstellung zeitweilig abtreten. Weitere Legatbestimmungen und Bestimmungen för den Fall der Anfechtung des Testaments durch die anderen beiden Geschwister der Frau v. Ahnen und der Frau v. Bohlen folgen; doch ist das Letztere niemals akut geworden. Als Zeugen unterschrieben: Landrat Wilken v. Berglasen (Teschvitz bei Gingst), der zugleich als Testamentarius (Testamentsvollstrecker) wie als Testes (Zeuge) füngierte, Christoph v. Gagern, Baltzer Burchard v. Platen (Gurtitz), Raven v. Barnekow, Hans-Jürgen v. Usedomb (sie) sowie M(agister) Johann Stein. Abgeschlossen und bescheinigt wurde das Testament von Bartholomäus Schulze, Königl. Landgerichts-Sekretarius auf Rügen „mppria" (d. h. „manu propria", mit eigener Hand).


Im Dezember 1675 wurde dieses Testament der Judith v. Lützow, geb. v. Paselich, eröffnet und publiziert. Am 8. Januar 1676 wurde von Martin Friedrich v. Ahnen gerichtlich die Hinweisung (Immitierung) in den seiner Gattin vermachten Teil der Güter, also den „Liddower Teil" beantragt. Da aber Henning v. Bohlen sich inzwischen ohne weiteres in den Besitz aller nachgelassenen Güter gesetzt hatte und das Landgericht mit ihm eine Verhandlung eingeleitet hatte, so wandte sich Ahnen beschwerdetführend ans Hofgericht, das keinen Grund sah, Ahnen die Einweisung in die Güter zu versagen und am 8. Juni 1676 den Vollzug derselben verfügte, wobei Bohlen freigegeben wurde, das Testament in ordentlicher Weise anzufechten. Ahnens „Immission" in die Güter erfolgte am 10. Juni 1676 und ward nun zum Anlass eines mit großer Weitläufigkeit und Erbitterung geführten Prozesses, der bis zum Jahre 1696 dauerte (vgl. Archiv des ehemal. Hofgerichts zu Greifswald Akte Bo Nr. 27, Lützowsche Testamentssache Henning Bohlen c/a M. F. v. Ahnen sowie „J. v. Bohlen, Geschichte des Bohlen S. 285").


Für Henning Bohlen und seine Gattin lag in dem Testament zweifellos ein großer Nachteil, nicht nur wegen des höheren Wertes der Liddower Güter, sondern vor allem wegen des unsicheren Besitztitels der an die Bohlen entfallenen Güter, die fast durchweg von der „Reduktion" bedroht waren, d. h. von der entschädigungslosen Rückführung aller in den vorangegangenen l 1/2 Jahrhunderten neu vergebenen Lehnen und Pfandgüter in den Staatsbesitz, die ein Gesetz König Karl XI. von Schweden verfügt hatte. Und in diesem Fall waren die Reduktionsforderungen der Krone besonders schwerwiegend und kompliziert, weil man die Erben der Frau v. Lützow auch noch mit Forderungen von Krone und Fiskus an deren verstorbenen Gatten Hofmarschall v. Lützow belasten wollte. So wurden von der Reduktionskommission aus dem Bohlenschen Erbschaftsanteil an sich schon Presnitz und Hagen beansprucht, ohne daß von einer Rückzahlung der Presnitzer Pfandsumme überhaupt die Rede war. Ja sogar Damban als ein dem Herzog von Pommern 1577 „heimgefallenes" und 1582 von Caspar Paselich für 2000 Reichstaler gekauftes und für ihn und seine Nachkommen von Herzog wieder „eröffnetes" Lehn war von der Reduktion bedroht, ungeachtet der Tatsache, daß es regulär und ordnungsgemäß gekauft worden war. Ja auch das 1582 den Paselichs neu verliehene Reetz war in Gefahr. Die Liddowschen Güter hingegen, Liddow mit Anteil Kussevitz, Gr. und Kl. Grubnow. fielen als alte Paselichsche Stammlehn nicht mit unter die Reduktion. In der Tat gingen in der Folgezeit wirklich auch Hagen und Presnitz Ksp. Gingst durch die Reduktion den Bohlen ohne jede Entschädigung verloren, und sie konnten nur mit genauer Not und großer Mühe Reetz und Damban für sich retten, welch letzteres Henning Bohlen dann 1681an Ahrend Friedrich v. Normann gegen Laase vertauschte. Die Bohlen waren der Ansicht, der Schaden müsse von den Erben gemeinsam getragen werden.
Henning Bohlen protestierte daher gerichtlich gegen die Einweisung Martin Friedrichs von Ahnen in die Liddower Güter. Er brachte zum Teil formaljuristische Gründe gegen das Testament vor, das nicht zu Recht bestehen könne. So sei das Jahr noch der Tag der Errichtung bemerkt „es fehle an einem Notariatsdokument (Documentum notarii) über seine Aufrichtung, sodass seine Identität fraglich sei", eine bei ihm gelegene Kopie hätte überhaupt die Cavelung über beide Güterteile vorgesehen, -Behauptungen, die Martin Friedrich v. Ahnen samt und sonders bestritt. Henning Bohlen führte Beschwerde darüber, daß er ohne Ladung oder Verhör verdrängt worden sei. Da er der Einweisung seines Schwagers rechtlich widersprochen hätte, hätte er gehört werden müssen, gleichviel ob er aus einem recht- oder unrechtmäßigen Grunde im Besitz gewesen sei. -Der Krieg 1675 - 79 zwischen Schweden einerseits, Brandenburg und Dänemark andererseits, der sich in Rügen teilweise sehr ruinös auswirkte, brachte ein Stocken des Prozesses mit sich. Im Jahre 1679 starb Judith v. Bohlen, Hennings Gattin, die eine der Erbinnen, und im Jahre 1683 starb Martin Friedrich v. Ahnen, der auf seinen Gütern Gr. Datzow, Goetemitz und Karow im Süden Rügens durch den Krieg in Konkurs geraten war, wenn derselbe auch nicht so vollständig war, wie ihn die Rügensche Volkssage später ausmalte. Seine Kinder und andererseits Henning Bohlen namens der Kinder seiner verstorbenen Gattin rührten den Prozess weiter. Henning Bohlen, durch die Reduktion in seinem Besitzanteil bedroht, war zu einem billigen Vergleich geneigt, und das Hofgericht schlug den Prozessgegnern eine billige Vergütung an Bohlen vor, die aber am 24. September 1686 abgelehnt wurde. Endlich, am 25. Januar 1688 wurde das Urteil des Hofgerichts dahin verkündet, daß das Testament nicht zu Recht bestünde, die Einweisung Ahnens in die Güter null und nichtig sei, und beide Teile zusammen nach dem üblichen Lehnrecht die Nachfolge anzutreten hätten. Christian v. Ahnen, Martin Friedrichs Sohn, und die Vormünder seiner Geschwister appellierten nun ans Hohe Tribunal zu Wismar. Im Februar 1696 schwebte die Sache „och, wurde aber im gleichen Jahr entschieden. Die Sentenz des Hofgerichts wurde vernichtet und das Testament der Judith v. Lützow nach 20jährigem Prozeß anerkannt.
Christian v. Ahnen setzte sich nun 1693 mit seinen Geschwistern auseinander, erhielt die Liddowcr Güter für 12 000 Gulden Pommersch und ward 14.2.l 700 mit ihnen belehnt. Durch seine Heirat mit Dorothea v. Goscn, Tochter des Landrats Justin v. Gosen, kam er auch in den Besitz von Varbelvitz. Naeh dem langen Rechtsstreit wischen den Ahnen und Bohlen kam nun auch /wischen den beiderseitigen Söhnen, Christian v. Ahnen auf Liddow, Gr. und Kl. Grubnow und Anteil Kussevitz einerseits, und Ernst Heinrich v. Bohlen auf Laase und Reetz, des 1696 gestorbenen Henning Sohn andererseits, ein friedlicher Ausgleich in Form eines zu Liddow 29.3.1706 abgeschlossenen Erbvertrags zu Stande. Dieser Erbvertrag sah eine gegenseitige Beerbung der Güter beider bei Fortfall jeder männlichen und weiblichen Descendenz eines der beiden Kontrahenten vor, und ebenso ein gegenseitiges Vorkaufsrecht im falle des Verkaufs, wobei der Kaufpreis für Liddow samt Pertinenzien die Summe von 24 000 Gulden Pommersch der für Laase und Reetz 16000 Gulden nicht übersteigen sollte.
Um diese Zeit (ca. 1705 - 09) schreibt der Trenter Pfarrer Wackenroder in seinem „Alten und Neuen Rügen" über Liddow: „Liddow, ein Rittersitz vormals den Paselich zuständig, welches Geschlecht vor 50 Jahren ausgestorben. Sie haben im Wappen geführt einen Adler über 3 Sternen und auf dem Helm 2 Höltzer (Ruder) kreuzweise zwischen einem Federbusch. Die Letzte dieses Namens hat zur Ehe gehabt Herrn Claus Christoph Lützow, Ihrer Königl. Majestät zu Schweden Hofmarschall, der Anno 1669 zu Stockholm mit dem Tode abgegangen. Es hat die Witwe, als sie sich zu Liddow aufgehalten, sich als eine große Predigerfreundin und Wohltäterin bezeuget. Das Adeliche Gut ist einer der pläsierlichsten Höfe auf Rügen, weil es mit Holtz und Fischerey versehen, und einen gar angesehenen Prospekt darstellt. Es wurde von Herrn Christian v. Ahnen possediert, der es wieder an einen Arrendatorem ausgetan. ...Groß- und Klein-Grubnow sind geringe Orte, nach Liddow dienend..."
Christian v. Ahnen starb 6,12.1742. Von seinen beiden Töchtern hatte sich die ältere, Christine Ilsabe, 1705 mit Caspar Friedrich v. Normaun aus Gr. Tribbevitz, Schwedischer Capitän (geb. 1677) vermählt. Sie erhielt die Liddower Güter, die auf diese Weise in den Besitz des den Paselich ursprünglich stammverwandten und gleiches Wappen mit ihnen führenden Geschlechtes v. Normann kamen. Nach Caspar Friedrichs am 1.2.1747 erfolgtem Tod erhielt sein jüngster Sohn Philipp Baltasar v. Normann. Hauptmann, geb. 26.1.1723, Liddow und Pertinenzien. Er hatte sich 1749 mit Eva Maria v. Elver aus Bietegast vermählt und starb 1806. Nach ihm erhielt sein ältester Sohn Carl Friedrich, geb. 18.3.1750, gest. 1826, Liddow. Er war sächsischer Hauptmann und mit Auguste Antoinette v. Schönfeld aus Sachsen vermählt. Sein Sohn Carl Philipp Anton, geb. 17??, Rittmeister, war der letzte Normann auf Liddow sowie auf Rügen überhaupt. Er war unvermählt und galt in seinem Alter als Sonderling; so wurde von ihm erzählt, daß auf seinen Koppeln 15-16jährige Pferde -nie geritten oder eingespannt- wie die Fohlen herumliefen. Er starb, auf dem letzten noch den Normann gehörigen Gut, am 22.10.1860. Seine Güter Liddow, Gr. und Kl. Grubnow sowie das etwa 100 Jahre zuvor an die Liddower Normann gekommene Banzelvitz standen bis 1864 für seine nächsten Erben unter gerichtlicher Administration und wurden dann verkauft.
Der Prov. Kalender 1855 gab Liddow, als dem Rittmeister a. D. Carl v. Normann gehörig, mit l Wohnhaus und 12 Bewohnern an. Liddow hatte 246 ha Größe. Liddow, dessen erste Erwerber 1864 ebenso wie die von Gr. Banzelvitz dem Verfasser wenigstens nicht bekannt sind, hat in der Folgezeit sehr oft den Besitzer gewechselt. 1892 gehörte es Nehls, dann Meyer, der es seinerseits wiederum im oder kurz vor dem Weltkrieg an Schultz verkaufte. Da die Rechtsgültigkeit des Kaufvertrages fraglich schien, wurde das Gut 1919 wiederum Gegenstand eines erbitterten Prozesses zwischen der Witwe Frau Meyer und dem Käufer Schultz. Während derselbe noch in der Schwebe war, kaufte Herr v. Vietinghoff auf Carnitz unter dem Decknamen seines Administrators Cirsovius das Gut. Dieser aber behielt es nun für sich, zahlte Herrn v. Vietinghoff bei gesunkenem Geldwert aus und wurde so defacto Eigentümer von Liddow. Doch geriet er vor dem 2. Weltkrieg in Konkurs. Liddow wurde Professor Mecklenburg, der vorher in Russland gelebt hatte, verkauft, und dieser bis 1945 im Besitz des Gutes.

 


Die Normannische Halbinsel

Wir kommen jetzt z/u jener rügenschen Boddenhalbinsel. die mit ihrer Wurzelbasis Trihbevitz-Neuendorf und ihrer Begrenzung durch den Teetzitzer See und den Lebbiner Bodden im Osten, den Breeger Bodden im Norden, den Breetzer Bodden und die Neuendorfer Wiek im Westen ein landschaftlich scharf umrissenes Ganzes bildet, dessen Eigenart durch die es umgehenden Buchten und Bodden gekennzeichnet erseheint. Und diese Halbinsel, die man nach dem Kirchort derselben auch die Neuenkirchener Halbinsel nennen könnte, bildet nicht nur als Landschaft an sich, sondern auch landschaftsgeschichtlich gewissermaßen ein Ganzes. Sie war vom Mittelalter an bis ins 18. und 19. Jahrhundert hinein so gut wie durchweg im Besitz des Geschlechtes v. Normann, das schon im 13. Jahrhundert in Rügen urkundlich auftritt und zum rügenschen Uradel zählt, wenn es auch vielleicht in frühester Zeit einmal in Norwegen seine Urheimat hatte, worauf das Wikingersymbol der gekreuzten Ruder im Helmschmuck möglicherweise hindeuten könnte.
Auch die im Norden dieser Halbinsel, in Lebbin und Grubnow. einstmals begüterte Familie von Puzdewolk. oder, wie sie sich später nannte, von Paselich. ist. wie aus dem gleichen Wappen hervorgeht, zweifellos mit den Normann eines Stammes, wohl eine sehr früh abgezweigte Linie dieses Geschlechts. Das Wappen der Normann und Paselich zeigte im quergeteilten Schild oben in Weiß einen halben schwarzen Adler. Unten in Blau 3 rote Rauten. Auf dem Helm 2 gekreuzte Ruder über 3 Pfauenfedern gelegt. Die von Wackenroder im Paselich-Wappen genannten 3 Sterne waren eine Ausnahme-Form.


Die Neuenkirchener Halbinsel war so ausgesprochen eine Normannsche Halbinsel wie etwa die Halbinsel Walung (Ksp. Trent-Schaprode) eine Platensche Halbinsel, der Zudar eine Kahldensche Halbinsel und Wittow wenigstens in überwiegendem Maße eine Halbinsel der Lancken und Bohlen war. Hier lagen die Ursitze der betreffenden Familien. Auf der Neuenkirchener Halbinsel lagen die alten Normannschen Stammlehn Tribbevitz, Neuendorf, Laase und Lebhin (letzteres l 316 noch im Besitz der stammverwandten Pozdeuolk und dann der Normann). Und darüber hinaus gibt es keinen Ort auf dieser Halbinsel, an dem die Normann nicht wenigstens teilweise und vorübergehend .Anteil gehabt hätten, wie in Breetz, Reetz unil Vieregge.
Weniger geschlossen erscheint die kirchliche Enheit dieser Halbinsel, indem Orte ihrer Westküste Zessin, Neuendorf und Breetz nicht zum Kirchspiel Neuenkirchen, sondern zu dem viel weiter entfernten Kirchspiel Trent gehörten und erst im Lauf des letzten Jahrhunderts nach Neuenkirchen eingepfarrt sind.


Von den Normannschen Besitzungen auf dieser Halbinsel gingen Lebbin und Laase sehen im 18. Jahrhundert der Familie verloren, ersteres 1763, letzteres 1782, während Neuendorf mit Zessin erst 1826 und Tribbevitz erst zwischen 1840 und 1855 aus Normannsehem Besitz kam. Mit dem letzten. der Tribbevitzer Normann-Linie auf Liddow gehörenden Gut Grubnow verloren die Normann 1860 bzw. nach beendeter gerichtlicher Administration 1864 ihren letzten Grundbesitz nicht nur auf der Neuenkirchener, der „Normannschen " Halbinsel, sonder auf Rügen überhaupt.
Wir beschreiben im Anschluss an Liddow zunächst die zu diesem Besitz gehörigen Orte Gr. und Kl. Grubnow des Zusammenhangs wegen, sodass das nördlich davon gelegene Lebbin, und dann der Ostküste nach Süden folgend, die Güter Laase, Tribbevitz und -bereits an der Westküste- Neuendorf, Zessin. Reetz und Breetz, um sodann mit Moritzhagen und Vieregge den Anschluss zu machen.

 

HANS-HENNING HOFMANN

Verfasser und Autor
der der Chronik Neuenkirchen
Band 1/2

 

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Liddow
Ortsteil der Gemeinde Neuenkirchen auf Rügen

...die Liddower Brücke lädt nicht nur zu Angeln ein, sondern ermöglicht auch das Wandern zu den Banzelvitzer Berge